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28.01.2016 15:45 Alter: 124 Tage

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Deutsche Sterneküche ist auch im Internet Spitze

Überzeugen Sternerestaurants nur am Herd oder können sie auch online punkten? Dieser Frage ist die Fa. resmio nachgegangen. Das Berliner Unternehmen ist auf Lösungen für Restaurantmanagement und –marketing spezialisiert und hat die Online-Aktivitäten der 290 im Guide Michelin 2016 verzeichneten deutschen Sternerestaurants unter die Lupe genommen.

Foto: resmio

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Ergebnis: In der deutschen Spitzengastronomie wird nicht nur gut gekocht: Auch was die Nutzung digitaler Kommunikationskanäle angeht, sind die Top-Restaurants ganz vorn. "Das Bewusstsein für die Bedeutung einer Online-Präsenz ist groß", heißt es bei resmio. 98,0 Prozent der Top-Restaurants haben eine Online-Präsenz. Davon betreiben 46,6 Prozent eine eigene Seite, 51,4 Prozent sind als Unterseite, beispielsweise auf der Website eines angeschlossenen Hotels zu finden.

Welche Bedeutung die Gastronomen der Website zumessen, zeigt auch die begleitende Umfrage von resmio unter 130 deutschen Restaurantinhabern. 94,4 Prozent betrachten die eigene Internetpräsenz als wichtig oder sehr wichtig. Damit die Webseite auch unterwegs gut erreichbar ist, haben laut der Umfrage 80,2 Prozent ihre Website für mobile Endgeräte optimiert.

Am Wichtigsten ist den Gastronomen, dass ihre Speisekarte online zu finden ist. Diese ist bei 91 Prozent der untersuchten Sternerestaurants verfügbar. Auch die Reservierung über die Website ist längst Standard: 79,7 Prozent der Sternerestaurants ermöglichen die Tischreservierung per Internet, 63,5 Prozent bieten ein Online-Reservierungstool an, bei weiteren 16,2 Prozent lässt sich der Tisch zumindest per E-Mail bestellen. Interessant ist dabei, welche Erfahrungen die befragten Gastronomen mit diesem Service machen. So gaben in der Umfrage die Hälfte der Befragten an, dass sie maximal zehn Prozent aller Reservierungen online erhalten. Lediglich bei 8,8 Prozent sind es mehr als die Hälfte.

Verbesserungspotenzial gibt es laut resmio noch bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Online-Auftritte. Grundlegende Standards, wie eine Anfahrtsbeschreibung bzw. ein Lageplan lässt sich nur bei zwei Dritteln (66,6 Prozent) der Restaurants finden. Eine Bildergalerie gibt es bei lediglich 63,8 Prozent, eine Vorstellung von Küchenchef oder Team bei weniger als der Hälfte (47,6 Prozent).

Auch als Instrument zur langfristigen Kundenbindung werde die Website noch zu selten genutzt. So bieten lediglich 32,1 Prozent der Sternerestaurants auf ihrer Website Geschenkgutscheine an, Newsletter können nur bei 29,0 Prozent abonniert werden. Und aktuelle Meldungen oder Angebote finden sich lediglich bei 27,6 Prozent der untersuchten Restaurants.

Außerdem gebe es für die Spitzengastronomie Nachholbedarf bei der Nutzung sozialer Medien: Während immerhin mehr als die Hälfte der Sternerestaurants (59,7 Prozent) über ein aktuelles Facebook-Profil verfügt, sind nur 12,4 Prozent auf Twitter vertreten, bei Instagram und Pinterest sind es sogar nur jeweils drei Prozent.

Beim Check der Restaurant-Websites" hat resmio jeweils Punkte für Features, Inhalte und Kanäle vergeben und anhand dieser eine Top 10 sowie den deutschen "Digitalisierungsmeister" ermittelt. Gesamtsieger wurde dabei das Restaurant "Wilder Ritter" in Durbach mit 39 von 41 möglichen Punkten.

Weitere Infos:

www.resmio.de



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